Satzung  // Landsknechtstross 1504 e.V.

§ 1 Name, Sitz, Geschäftsjahr
  • Der Verein führt den Namen "Landsknechtstross 1504".
  • Er soll in das Vereinsregister eingetragen werden und führt dann den Zusatz "e.V.";
  • Der Verein hat seinen Sitz in Scherneck
  • Der Verein ist politisch, rassisch und konfessionell neutral.
  • Das Geschäftsjahr des Vereins ist das Kalenderjahr.
§ 2 Zweck des Vereins

Zweck des Vereins ist die

  • Erhaltung und Förderung von altem Kulturgut durch möglichst authentische Darstellung des Mittelalters, durch Lagerleben, historischen Spielen, Handwerkskunst etc.
  • Durchführung von Projekten auf Anfrage
  • Mithilfe bei Unterrichtsprojekten in Schulen und Kindergärten
  • Teilnahme an historischen Veranstaltungen
  • Förderung und Unterstützung der Jugend

Der Verein Landsknechtstross 1504 verfolgt ausschließlich und unmittelbar gemeinnützige Zwecke im Sinne des Abschnitts, steuerbegünstigte Zwecke der Abgabenordnung.

§ 3 Selbstlosigkeit

Der Verein ist selbstlos tätig. Er verfolgt nicht in erster Linie eigenwirtschaftliche Zwecke. Mittel des Vereins dürfen nur für die satzungsmäßigen Zwecke verwendet werden. Die Mitglieder des Vereins erhalten in ihrer Eigenschaft als Mitglieder keine Zuwendungen aus Mitteln des Vereins. Keine Person darf durch Ausgaben, die dem Zweck des Vereins fremd sind oder durch unverhältnismäßig hohe Vergütung begünstigt werden.

Der Verein Landsknechtstross 1504 verfolgt ausschließlich und unmittelbar gemeinnützige Zwecke im Sinne des Abschnitts, steuerbegünstigte Zwecke der Abgabenordnung.

§ 4 Erwerb der Mitgliedschaft

Mitglied des Vereins kann jede natürliche und juristische Person werden.
Über den Aufnahmeantrag entscheidet abschließend die Vorstandschaft.
Bei Minderjährigen ist die Einverständniserklärung eines gesetzlichen Vertreters erforderlich.

§ 5 Beendigung der Mitgliedschaft

Die Mitgliedschaft endet

  1. a) mit dem Tod des Mitglieds,
  2. b) durch freiwilligen Austritt,
  3. c) durch Ausschluß aus dem Verein.

Der freiwillige Austritt erfolgt durch schriftliche Erklärung gegenüber einem Mitglied der Vorstandschaft. Er ist nur zum Schluß eines Kalenderjahres unter Einhaltung einer Kündigungsfrist von drei Monaten zulässig.

Ein Mitglied kann durch Beschluß der Mitgliederversammlung vom Verein ausgeschlossen werden, wenn

  • es die satzungsmäßigen Voraussetzungen nicht oder nicht mehr erfüllt,
  • es trotz schriftlicher Mahnung mit der Zahlung von Verbindlichkeiten im Rückstand ist,
  • es gegen die Vereinsinteressen verstoßen hat,
  • es eine Handlung begangen hat, die geeignet ist den Verein oder dessen Ansehen zu schädigen,
  • es sich einer unehrenhaften Handlung schuldig gemacht hat.

Der Ausschluss ist dem Mitglied schriftlich mitzuteilen.

Vor der Beschlussfassung ist dem Mitglied Gelegenheit zu geben, sich persönlich zu rechtfertigen. Eine etwaige schriftliche Stellungnahme des Betroffenen ist in der Mitgliederversammlung zu verlesen.

§ 6 Mitgliedsbeiträge

Von den Mitgliedern werden Beiträge erhoben. Die Höhe des Jahresbeitrages wird von der Mitgliederversammlung bestimmt.

Der Mitgliedsbeitrag ist zu Beginn des Kalenderjahres fällig.
Ehrenmitglieder sind von der Beitragspflicht befreit.
Die Mitgliederversammlung kann Aufnahmegebühren und Umlagen festsetzen.

§ 7 Rechte und Pflichten der Mitglieder

Rechte:

Alle Mitglieder haben das Recht auf volle Unterstützung und Förderung durch den Verein im Rahmen dieser Satzung. Sie haben alle gleiche Rechte. Bevorzugungen oder Benachteiligungen einzelner Mitglieder sind nicht zulässig.

Pflichten:

  • Die Vorschriften dieser Satzung sowie Satzungen der Dachverbände gewissenhaft zu befolgen
  • Sie haben die Zwecke des Vereins ernst zu nehmen und die Arbeit des Vereines durch regen Versammlungsbesuch und Mitarbeit zu fördern und den geldlichen Verpflichtungen gegenüber dem Verein stets pünktlich nachzukommen.
  • Jedes Mitglied verpflichtet sich, für die von ihm verwendeten Waffen und Geräte die gesetzlichen Bestimmungen einzuhalten
§ 8 Organe des Vereins
  • die Mitgliederversammlung
  • die Vorstandschaft

Die Vorstandschaft besteht aus:

  • Vorsitzenden
  • einem stellv. Vorsitzenden
  • Schatzmeister
  • Schriftführer
  • Beisitzer

Der Verein wird gerichtlich und außergerichtlich durch den 1. Vorsitzenden und dem stellv. Vorsitzenden je einzeln vertreten. Im Innenverhältnis ist der stellv. Vorsitzende nur bei Verhinderung des 1. Vorsitzenden vertretungsberechtigt.

Die Vereinigung mehrerer Vorstandsämter in einer Person ist unzulässig.

§ 9 Amtsdauer der Vorstandschaft
Die Vorstandschaft wird von der Mitgliederversammlung auf die Dauer von drei Jahren, vom Tage der Wahl an gerechnet, gewählt. Sie bleibt jedoch bis zur Neuwahl der Vorstandschaft im Amt. Scheidet ein Mitglied der Vorstandschaft während der Amtsperiode aus, so wählt die Vorstandschaft ein Ersatzmitglied (aus den Reihen der Vereinsmitglieder) für die restliche Amtsdauer des Ausgeschiedenen.
§ 10 Beschlussfassung der Vorstandschaft

Vorstandschaftssitzungen sind nicht öffentlich.

Es können aber Gäste eingeladen werden, die allerdings nicht stimmberechtigt sind.

Die Vorstandschaft faßt ihre Beschlüsse im Allgemeinen in Vorstandssitzungen, die vom 1. Vorsitzenden oder seinem Vertreter schriftlich, fernmündlich oder telegrafisch einberufen werden. In jedem Fall ist eine Einberufungsfrist von einer Woche einzuhalten. Einer Mitteilung der Tagesordnung bedarf es nicht. Die Vorstandschaft ist beschlussfähig, wenn mindestens drei Vorstandschaftsmitglieder, darunter der 1. Vorsitzende oder seinen Stellvertreter, anwesend sind. Bei der Beschlußfassung entscheidet die Mehrheit der abgegebenen gültigen Stimmen. Bei Stimmengleichheit gilt der Antrag als abgelehnt.

Die Vorstandschaftssitzung leitet der 1. Vorsitzende, bei dessen Abwesenheit sein Stellvertreter. Die Beschlüsse der Vorstandschaft sind zu Beweiszwecken zu protokollieren und vom Sitzungsleiter zu unterschreiben.

Ein Vorstandschaftsbeschluss kann auf schriftlichem Wege oder fernmündlich gefaßt werden wenn alle Vorstandschaftsmitglieder ihre Zustimmung zu der zu beschließenden Regelung erklären.

§ 11 Die Mitgliederversammlung

In der Mitgliederversammlung hat jedes anwesende Mitglied mit mindestens 16 Jahren - auch ein Ehrenmitglied - eine Stimme.

Passives Wahlrecht besteht ab dem 18. Lebensjahr.

Die Mitgliederversammlung ist insbesondere für folgende Angelegenheiten zuständig:

  • Wahl und Abberufung der Mitglieder der Vorstandschaft.
  • Bestellung zweier unabhängiger Rechnungsprüfer für die Dauer von drei Jahren.
  • Entgegennahme der Jahresberichte der Vorstandschaft; Entlastung der Vorstandschaft.
  • Festsetzung der Höhe des Jahresbeitrages.
  • Beschlußfassung über die Änderung der Satzung und über die Auflösung des Vereins,
  • Beschlußfassung über langfristige Aufgaben und Ziele des Vereins, sowie über hierzu notwendige finanzielle Maßnahmen wie z.B. die Aufnahme von Darlehen.
  • Ernennung von Ehrenmitgliedern.
  • Ausschluß von Mitgliedern
§ 12 Die Einberufung der Mitgliederversammlung

Mindestens einmal im Jahr, möglichst im ersten Quartal, soll eine ordentliche Mitgliederversammlung stattfinden. Sie wird von der Vorstandschaft unter Einhaltung einer Frist von zwei Wochen durch schriftliche oder elektronische Benachrichtigung unter Angabe der Tagesordnung einberufen. Die Frist beginnt mit dem auf die Absendung der Einladung folgenden Werktag. Das  Einladungsschreiben gilt als dem Mitglied zugegangen, wenn es an die letzte vom Mitglied dem Verein schriftlich bekannt gegebene Adresse gerichtet ist. Die Tagesordnung setzt die Vorstandschaft fest.

§ 13 Die Beschlußfassung der Mitgliederversammlung

Die Mitgliederversammlung wird vom 1. Vorsitzenden, bei dessen Verhinderung von seinem Stellvertreter oder einem anderen Vorstandschaftsmitglied geleitet. Ist kein Vorstandschaftsmitglied anwesend, bestimmt die Versammlung einen Leiter.

Das Protokoll wird vom Schriftführer geführt. Ist dieser nicht anwesend, bestimmt der Versammlungsleiter einen Protokollführer.

Die Art der Abstimmung bestimmt der Versammlungsleiter. Die Abstimmung muß schriftlich durchgeführt werden, wenn ein Drittel der bei der Abstimmung anwesenden stimmberechtigten Mitglieder dies beantragt.

Die Mitgliederversammlung ist nicht öffentlich. Der Versammlungsleiter kann Gäste zulassen. Über die Zulassung der Presse, des Rundfunks und des Fernsehens beschließt die Mitgliederversammlung.

Jede ordnungsgemäß einberufene Mitgliederversammlung ist unabhängig von der Zahl der Erschienenen beschlußfähig.

Die Mitgliederversammlung fasst alle Beschlüsse im Allgemeinen mit einfacher Mehrheit der  abgegebenen gültigen Stimmen; Stimmenthaltungen bleiben daher außer Betracht. Zur Änderung der Satzung (einschließlich des Vereinszweckes) ist jedoch eine Mehrheit von drei Viertel der abgegebenen gültigen Stimmen, zur Auflösung des Vereins eine solche von vier Fünftel erforderlich.

Für die Wahlen gilt folgendes:

Hat im ersten Wahlgang kein Kandidat die Mehrheit der abgegebenen gültigen Stimmen erreicht, findet eine Stichwahl zwischen den Kandidaten statt, welche die beiden höchsten Stimmzahlen erreicht haben.

Über die Beschlüsse der Mitgliederversammlung ist ein Protokoll aufzunehmen, das vom jeweiligen Versammlungsleiter und dem Protokollführer zu unterzeichnen ist. Es soll folgende Feststellungen enthalten:

Ort und Zeit der Versammlung,

die Person des Versammlungsleiters und des Protokollführers,

die Zahl der erschienenen Mitglieder,

die Tagesordnung,

die einzelnen Abstimmungsergebnisse

und die Art der Abstimmung.

Bei Satzungsänderungen ist die zu ändernde Bestimmung anzugeben.

Außerdem ist die Anwesenheitsliste beizufügen.

§ 14 Nachträgliche Anträge zur Tagesordnung

Jedes Mitglied kann bis spätestens eine Woche vor dem Tag der Mitgliederversammlung bei der  Vorstandschaft schriftlich beantragen, daß weitere Angelegenheiten nachträglich auf die Tagesordnung gesetzt werden. Der Versammlungsleiter hat zu Beginn der Mitgliederversammlung die Tagesordnung entsprechend zu ergänzen. Über die Anträge auf Ergänzung der Tagesordnung, die erst in der Mitgliederversammlung gestellt werden, beschließt die Mitgliederversammlung. Zur Annahme des Antrages ist die einfache Mehrheit der abgegebenen gültigen Stimmen erforderlich. Satzungsänderungen, die Auflösung des Vereins sowie die Wahl und Abberufung von Vorstandschaftsmitgliedern können nur beschlossen werden, wenn die Anträge den Mitgliedern mit der Tagesordnung angekündigt worden sind.

§ 15 Außerordentliche Mitgliederversammlungen

Die Vorstandschaft kann jederzeit eine außerordentliche Mitgliederversammlung einberufen. Sie muß einberufen werden, wenn das Interesse des Vereins es erfordert oder wenn die Einberufung von einem Zehntel aller Mitglieder schriftlich unter Angabe des Zwecks und der Gründe von der Vorstandschaft verlangt wird. Für die außerordentliche Mitgliederversammlung gelten die §§ 11, 12, 13, und 14 entsprechend.

§ 16 Auflösung des Vereins und Anfallberechtigung

Die Auflösung des Vereins kann nur in einer Mitgliederversammlung mit der im § 13 festgelegten Stimmenmehrheit beschlossen werden. Sofern die Mitgliederversammlung nichts anderes beschließt, sind der 1. Vorsitzende und sein Vertreter gemeinsam vertretungsberechtigte Liquidatoren. Die vorstehenden Vorschriften gelten entsprechend für den Fall, daß der Verein aus einem anderen Grund aufgelöst wird oder seine Rechtsfähigkeit verliert.

Bei Auflösung des Vereins oder bei Wegfall steuerbegünstigter Zwecke fällt das Vermögen des Vereins an  die Gemeinde Rehling, die es unmittelbar und ausschließlich für gemeinnützige und mildtätige Zwecke zu verwenden hat.

3.- €

Jahresbeitrag Kinder von 0-13 Jahre

15.- €

Jahresbeitrag Kinder von 14-17 Jahre

30.- €

Jahresbeitrag volljährige Einzelperson