Pöttmes

Das Lager in Pöttmes war in diesem Jahr das schönste welches wir dort je hatten, dies war zwei Dingen geschuldet zum einen das der Platz diesmal in der vollen Größe genutzt werden konnte, zum anderen das unser zweiter Vorstand sich sehr viel Mühe bei Planung und Aufbau gegeben hat.
Großer Dank dafür an Ihn und natürlich alle Aufbau Helfer.

Der Markt an sich war wieder einmal ein großes buntes, von vielen Vereinen belebtes Spektakel.
Die Marktgemeinde hat dort grandioses geleistet, vor allem die vielen Angebote für Kinder, die bei diesen für Kurzweil sorgten, waren super.
Beim Kinderbogenschützen- Wettbewerb machte unser neuer Anwärter Julian, sogar den ersten Platz, was ihn und seinen Papa sichtlich mit Stolz erfüllte. Sehr gut gemacht Julian!
Natürlich bot der Markt noch viel anderes, da waren alte Handwerke zu erleben wie unseren Schmied Simon, der diesmal extra eine Kinderesse und einen kleinen Amboss mit hatte, damit selbständige Kids das Schmieden mal allein versuchen konnten.
Dann waren noch etliche Händler und kulinarische Köstlichkeiten geboten, damit man nicht hungerte oder mit zu schwerem Beutel wieder nach Hause zog.

Verhungern mussten wir im Lager natürlich auch nicht, Doc und Martina verwöhnten uns am Freitag mit leckerer Bolognese, am Samstag gab es von Rosi und Anita Fleischküchlein mit Kartoffelsalat.
Sonntag gab es dann in Zusammenarbeit von Melle, Franzi, Seismo, Gitti, und Viktoria ganz leckere Landsknechts- Taschen mit Käsespinat und Fleisch- Füllung dazu Kohlrabi-Gemüse, mal was richtig mittelalterliches. Gerne mehr davon, und Danke an alle Köche und Helfer.

Abends nach dem Essen satt und müde vom Flanieren über den Markt, wenn alle interessierten Besucher unseres Lagers die Heimreise angetreten hatten, saßen wir bei Wein und Bier zusammen oder badeten im Zuber. Dies konnte dann auch leicht mal erst um vier Uhr enden.
Am Sonntag war der Umzug , an diesem Tag gab es leider durchgehend sengende Sonne ,wir hatten sicher 33°  Grad und während des ca. eine Stunde langen Umzuges, keinen Schatten. Es war eine Strapaze für uns alle, dennoch zogen wir erhobenen Hauptes durch Pöttmes und bekamen vom den jubelnden Zuschauern viel Applaus für unsere Darstellung, unsere Gewandungen und unsere Wehrhaftigkeit, mit Hellebarden, Schwertern und sogar einer Feldateleriekanone.
Unsere Kids waren genauso eine Schau mit Ihren Holzwaffen. Verpflegt mit Getränken vom Tross, überstanden wir den Umzug ohne Verluste. Am Abend des Sonntages kam sogar noch der Bürgermeister und die Marktmeisterin bei uns im Lager vorbei. Beide bedankten sich für unsere Teilnahme und zeichneten uns sogar noch mit einer Urkunde aus.


Guten Mutes bauten wir nun gemeinsam unser Lager in Pöttmes wieder ab, verluden alles und zogen nach Hause. Mit der Vorfreude auf 2024 wo in Pöttmes die 700-jährige Markterhebung gefeiert wird und wir jetzt schon eingeladen sind.

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